Wir waren im Urlaub auf Kreta. 38 Grad am Strand, Tag für Tag. Mein Galaxy S23 hat die Dauerhitze nicht verkraftet, und irgendwie ist wohl auch Sand in die Buchse gekommen.

Zuhause habe ich es gemerkt. Kabellos laden ging noch, aber sobald ich ein Kabel anstecken wollte, an den Rechner oder an Kopfhörer, war Schluss. Ich habe die Buchse mit Spiritus ausgespült. Kurz lief es wieder, dann wieder nicht. Der eigentliche Schaden saß tiefer. Der Akku war durch die Hitze gealtert. 14 Uhr in der Arbeit, noch 15 bis 20 Prozent. Nicht zu gebrauchen. Eine Powerbank hätte geholfen, aber wie lade ich damit, wenn das Kabel nicht mehr geht.

Warum ein iPhone

Eigentlich wollten meine Frau und ich erst Ende 2026 neue Handys holen. Das S23 hat mir die Entscheidung abgenommen.

Mein altes Pixel 6 Pro wollte ich nicht zurücknehmen, das hat Probleme mit dem Audiointerface, und das ist für mich ein Ausschlusskriterium. Also entweder ein neues Android oder etwas anderes. Mein Vorgesetzter hat mir monatelang das Apple Ökosystem gezeigt. Wie gut die Geräte zusammenspielen, wie wenig Ärger es macht. Richtig angesprungen bin ich nie darauf.

Ich habe recherchiert, ich habe auch eine KI gefragt: Soll ich mal das iPhone meiner Frau testen? Die Antwort war ja. Also haben wir Nägel mit Köpfen gemacht. Meine Frau hat ein iPhone 17 Pro bekommen, ich habe ihr altes iPhone 15 geerbt.

48 Stunden hat die Umstellung gedauert. Seitdem bin ich sehr zufrieden. Am meisten überrascht hat mich, dass nichts ruckelt. Es läuft einfach flüssig. Im Hochsommer wird es im Auto warm, wenn ich es als Navi nutze, dann drosselt der Chip. Für den normalen Gebrauch bin ich rundum zufrieden. Der Akku ist nicht mehr neu, aber ich komme klar. Zum Black Friday überlege ich, ob ich aufs 17 Pro gehe oder erstmal nur den Akku tauschen lasse.

Die Galaxy Watch4 wollte nicht mehr

Am iPhone war die Galaxy Watch4 ab Tag eins ein Problem. Ich zeichne meine Workouts mit der Uhr auf, das Ergometer, den Spaziergang. Diese Daten kamen einfach nicht mehr in Yazio.

Ich habe überlegt, das S23 zuhause zu behalten, die Watch4 weiter zu tragen und die Daten übers alte Handy nach Yazio zu schieben. Hat nicht geklappt. Und ehrlich, der Umweg war mir zu dumm. Weil mir das iPhone getaugt hat, habe ich prompt die Apple Watch bestellt.

Der Kauf: SE 3 in 44 mm

Ich habe mich wieder von einer KI beraten lassen. Ich brauche keine teuren Extras wie EKG. Telefonieren muss ich mit der Uhr auch nicht. Für die SE 3 in 44 mm habe ich 270 Euro bezahlt.

Ich hatte kurz überlegt, direkt bei Apple eine generalüberholte zu nehmen, die hätte etwa 190 Euro gekostet. Am Ende habe ich bei Amazon gekauft. Mit dem Kundenservice hatte ich in der Vergangenheit gute Erfahrungen, da habe ich nicht lange gefackelt. Im Vergleich zur Galaxy Watch hat der Preis wehgetan. War es mir wert.

Warum 44 mm? Hat mir die KI empfohlen, Männergelenk. Meine Frau hat 40 mm, viele in der Arbeit auch. Mit den 44 mm am Handgelenk fühle ich mich super. Der Bildschirm ist groß genug, um alles zu sehen und zu bedienen.

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Der erste Tag

Der erste Tag war eine Umstellung. Aber sofort ist mir aufgefallen, wie flüssig das Ding läuft. Keine Ruckler, keine Aufhänger.

Die Galaxy Watch hatte immer Eingabeverzögerungen. Zeit, die verstrich, bevor mein Tippen etwas ausgelöst hat. Das war nervig, ich hatte es einfach hingenommen. Die Apple Watch hat eine neue Messlatte gelegt. Freiwillig gehe ich da nicht mehr zurück.

Was die Uhr im Alltag macht

Ich nutze sie für Schritte, Workouts und Benachrichtigungen. Mehr nicht.

Zwei Sachen gefallen mir besonders. Ich arbeite gerade mit Claude Code, und über ntfy.sh kann man sich Benachrichtigungen schicken lassen. Die landen direkt auf der Uhr. Richtig praktisch.

Und wenn ich in der Mittagspause meinen Spaziergang mache, muss ich kein Workout mehr starten. Die Uhr fragt nach einer Weile von selbst: Läufst du gerade, soll ich das als Training aufzeichnen? Ich bestätige, fertig. Das ist so entspannt.

Ehrlicher Vergleich

Ich vermisse an der Galaxy Watch4 gar nichts. Die Uhr spielt mit dem iPhone flüssig zusammen, und das ganze Erlebnis ist angenehmer.

Am Ablauf meines Systems hat sich nichts geändert. Schrittziel, Kalorienblick und Trainingsaufzeichnung laufen wie vorher. Nur der Umgang mit dem Gerät fühlt sich besser an. Dass die Uhr meine Spaziergänge von selbst erkennt, ist richtig gut.

Warum eine Schutzhülle

Mit der alten Uhr bin ich nicht pfleglich umgegangen. Ich bin oft irgendwo hängengeblieben, der Lack ging ab, das sah unschön aus. Bei der Galaxy Watch hat mir das nie wehgetan. Bei der Apple Watch ist das anders, allein wegen des Preises.

Meine Frau hatte für ihre Apple Watch gleich so eine Hülle gekauft. Ist sie verkratzt, wechselt man sie und gut ist. Dieselbe Strategie fahre ich jetzt auch. Dazu kommt mein Sohn. Er hat sich die Uhr meiner Frau schon geschnappt, als sie am Laden war, und sie auch fallen lassen. Da ist man froh über die Hülle.

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Würde ich sie wieder kaufen

Sofort. Ich habe sie seit dem 4. Juli, und ich bin mit dem Gesamtpaket zufrieden.

Ich muss aber fair bleiben. Die Galaxy Watch4 hat mir gute Dienste geleistet. Fürs Schritte zählen und fürs Aufzeichnen vom Ergometer hat sie locker gereicht. Wer bei Android ist und sich eine günstige Galaxy Watch holt, macht nichts verkehrt. Meine hatte ich damals für 105 Euro als Warehouse Deal geschossen.

Volle Empfehlung für beide Wege. Es kommt darauf an, welches Handy du hast.

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